CBD Öle für Tiere im Fokus: Wirkung, Anwendungsgebiete & Dosierung

Was ist CBD Öl für Tiere?

In CBD Öl steckt im Prinzip genau das drinnen, was der Name schon suggeriert. Es handelt sich um ein Trägeröl, welches mit Cannabidiol (CBD) Extrakt infundiert wurde. CBD ist ein wichtiger Bestandteil der Cannabis Sativa Pflanze und neben dem THC eines der bekanntesten Cannabinoide. Im Gegensatz zum großen Bruder, verzichtet es aber gänzlich auf eine psychoaktive Wirkung.

Welches Öl genau als Trägersubstanz eingesetzt wird, ist von Hersteller zu Hersteller unterschiedlich. Zumeist verwendet man dafür Hanf-, Kokos- oder MCT-Öl. Doch die Flüssigkeit dient nicht nur als Träger. Im Gegenteil, denn es bereichert das Produkt um eine Vielzahl an wichtigen und teilweise essentiellen Inhaltsstoffen. Darunter fallen: 

  • Vitamine: B1, B2 und E für den Schutz der Zellen
  • Fettsäuren: Ungesättigtes Omega 3 und 6 für die Herzfunktion, das Gehirn und die Sehkraft
  • Mineralstoffe: Phosphor, Natrium, Magnesium, Kalzium, Kalium
  • Spurenelemente: Kupfer, Mangan, Zink, Eisen  
  • Carotinoide und Chlorophyll: Für die Stärkung des Immun- und Herz-Kreislauf-Systems

Obwohl sich CBD Öl in erster Linie an Menschen richtet, zeigen Untersuchungen, dass auch Tiere von den positiven Eigenschaften profitieren können. Doch ein herkömmliches Öl ist meist zu hoch dosiert und enthält Spuren von THC. Obwohl dies für den Menschen unbedenklich ist, kann das Tetrahydrocannabinol für Tiere giftig sein. Aus diesem Grund gibt es heute auch spezielle Produkte für unsere Vierbeiner. Also: CBD Öl für Tiere. 

Welche Wirkung hat CBD Öl bei Tieren?

Bei Mensch und Tier wirkt sich die Aufnahme von Cannabidiol auf das körpereigene Endocannabinoid-System aus. In diesem werden eigene Cannabinoide produziert, welche an die zwei Rezeptortypen CB1 und CB2 andocken und diese stimulieren. Auf diese Art reguliert der Wirkstoff eine Vielzahl an Körperfunktionen

CBD gilt allgemein als schmerzstillend und entzündungshemmend. Dabei kann er einer Studien zufolge Stress mindern, den Schlaf verbessern, Angst und Panik reduzieren und für ein verbessertes Wohlbefinden sorgen (Corroon J, Phillips JA. A Cross-Sectional Study of Cannabidiol Users. Cannabis Cannabinoid Res. 2018).            

CBD für Hunde

Die Anwendung von CBD bei Hunden kann viele Vorteile haben. Das beginnt bei der Krallen-, Fell- und Gelenkpflege und endet bei der Behandlung von Schmerzen (Lauri-Jo Gamble et al. Pharmacokinetics, Safety, and Clinical Efficacy of Cannabidiol Treatment in Osteoarthritic Dogs, frontiers in Veterinary Science, 2018) und Epilepsie (Stephanie McGrath et al., Randomized blinded controlled clinical trial to assess the effect of oral cannabidiol administration in addition to conventional antiepileptic treatment on seizure frequency in dogs with intractable idiopathic epilepsy, Journal of the American Veterinary Medical Association, 2019). 

Der beste Freund des Menschen begleitet uns stets im Alltag und ist damit ständigen Reizen ausgesetzt, welche auch Angst- und Panikattacken auslösen können. Erfahrungsberichte zeigen, dass die Einnahme von CBD auch in solchen Situationen hilfreich sein kann und das Tier beruhigen

Eine Dosierempfehlung ist schwierig, denn sie hängt neben den Beschwerden auch vom Tier selbst ab. In den meisten Fällen dürften 2 Tropfen, 4% CBD Öl, 2-mal täglich ausreichen.

CBD für Pferde

Pferde sind Fluchttiere, welche auf Geräusche und Bewegungen besonders sensibel reagieren. Was in der freien Wildbahn überlebensnotwendig ist, kann in Ställen und auf Höfen zum Problem werden. Mit CBD kann man unter Umständen das Stressniveau der Tiere senken. 

Katzen

Gerade Katzen haben sehr ausgeprägte Persönlichkeiten. Ein Grund warum wir sie so sehr lieben. Cannabidiol kann sich bei ihnen in vielen Lebenslagen positiv auswirken. Immer mehr Tierärzte verschreiben so zum Beispiel CBD Öl bei Epilepsie oder Schmerzen. Auch die letzten Tage im Leben der Schmusetiger lassen sich damit oft angenehmer gestalten. 

Bei Katzen hängt die Dosierung stark vom Körpergewicht ab. Die meisten Hersteller legen daher ihrem Produkt eine Gewichtstabelle bei.

Gibt es Nebenwirkung?

Auch CBD hat, wie die meisten Wirkstoffe, gewisse Nebenwirkungen. Allerdings braucht man sich über diese nicht allzu viele Gedanken machen, denn sie sind erstens sehr schwach ausgeprägt und treten zweitens meist nur bei zu hohen Dosierungen auf. Diese Begleiterscheinungen sind derzeit bekannt:

  • Appetitlosigkeit
  • Müdigkeit
  • Durchfall
  • Sinkender Blutdruck
  • Trockener Mund

Auch wenn CBD aus der Hanfpflanze gewonnen wird, macht die Substanz nicht “high”. CBD Öl enthält mit 0,2% nur kleine Mengen an psychoaktiven THC. CBD Öl für Tiere verzichtet darauf in der Regel gänzlich. Die Produkte sind damit legal und frei im Handel zu kaufen.  

Welches Produkt wendet man wie richtig an?

Bei der Auswahl der CBD Produkte hast du die Qual der Wahl. Das Sortiment ist riesig groß und bietet am Ende wohl für jeden etwas an. Dennoch bleibt CBD Öl die beliebteste Methode das Cannabidiol zu verabreichen. Es lässt sich leicht dosieren und ist in verschiedenen Konzentrationen erhältlich. Aufgrund des, etwas gewöhnungsbedürftigen Geschmacks, empfehlen wir das Öl einfach unter das Futter des Tieres zu mischen

Andere geeignete Produkte sind CBD Cremen und Kapseln. Letzteres zeichnet sich vor allem durch seinen neutralen Geschmack aus. Wenn dein Vierbeiner also selbst im Futter das Öl schmäht sind die Kapseln eine hervorragende Alternative. Die äußerliche Anwendung hingegen ist am einfachsten mit den Cremen zu bewältigen. 

Die Anwendung im Alltag ist übrigens unkompliziert. CBD Produkte können sowohl einmalig, als auch dauerhaft oder nur kurweise verabreicht werden. Auch der Tageszeitpunkt der Einnahme spielt nur eine untergeordnete Rolle

Die richtige Dosierung

Wir haben es schon kurz angerissen, dass die richtige Dosierung auch bei Tieren von vielen, verschiedenen Faktoren abhängt. Das Hauptaugenmerk liegt dabei auf dem Gewicht des Vierbeiners. Nutze daher stets die beiliegenden Gewichtstabellen

Prinzipiell gilt, dass man mit einer geringen Dosierung beginnen sollte und diese bei ausbleibendem Effekt, langsam erhöht. Starten kannst du dabei mit etwa 2 Tropfen, 2-mal am Tag. Eine Überdosis ist dabei fast ausgeschlossen. Hier ein kleines Beispiel dafür wie eine optimale Dosierung aussehen könnte: 

Für ein Tier mit etwa 5kg Körpergewicht werden etwa 2 Tropfen 4% CBD Öl empfohlen. Starte aber lieber mit einem Tropfen und erhöhe erst bei ausbleibender Wirkung in den nächsten Tagen die tägliche Dosis. Mehr als 3 Tropfen sollte man allerdings nicht verabreichen.  

Erfahrungsberichte und Studien

Vorweg muss man sagen, dass sich die Anzahl an Studien zu CBD leider noch in Grenzen hält. Versprechen über die Wirkungsweise können damit nicht gemacht werden. Aus unzähligen Erfahrungsberichten wissen wir allerdings, dass CBD bei Tieren schon erstaunliche Veränderungen bewirken konnte. 

Bei älteren Tieren konnte man die Lebensqualität wieder deutlich steigern. Die schmerzreduzierende Wirkung wurde schon in einigen, kleineren Studien überprüft (Vučković S et al., Cannabinoids and Pain: New Insights From Old Molecules, 2018). Auch bei Gelenkentzündungen wie Arthrose konnten schon gute Ergebnisse erzielt werden. Wie immer gilt: Jedes Tier ist einzigartig und wird dementsprechend unterschiedlich auf Cannabidiol reagieren.

Wie finde ich das beste CBD Öl für mein Tier?

Leider gibt es auch bei CBD Ölen für Tiere immer wieder Unterschiede in der Qualität. Damit du auch das richtige Öl findest empfehlen wir ein paar Dinge vor dem Kauf zu beachten. Ein gutes Produkt sollte folgende Merkmale aufweisen:

  • Suche nach einem Breitbandspektrum Öl: Diese Produkte verzichten auf THC aber enthalten gleichzeitig noch alle wichtigen Nährstoffe der Hanfpflanze. 
  • Nutze Öle aus CO2 Extraktion: Dieses Verfahren ist am schonendsten und garantiert ein Produkt ohne Rückstände von Lösungsmittel.  
  • Achte auf den CBD Anteil: Die Hersteller geben den Anteil an Cannabidiol gerne in verschiedenen Einheiten an. Lasse dich nicht verwirren. 
  • Kaufe ein CBD Öl mit einem Zertifikat: Viele seriöse Unternehmen lassen ihre Produkte von externen Laboren untersuchen und stellen das Analysezertifikat transparent bereit.
  • Beachte das Herkunftsland des Hanfes: Die Standards für den Anbau sind nicht auf der ganzen Welt gleich. Der meisten Kontrollen gibt es in Europa und Nordamerika
  • Auch wenn CBD Öle nicht günstig sind, kommt es am Ende immer auf das Preis-Leistungsverhältnis an. 

Wenn du mehr zu Qualitätskriterien wissen willst, komm einfach bei uns im Shop vorbei. Auch können wir das Infoportal CBD360.de empfehlen, falls du dich online weiter informieren willst. Besonders gut sind die Artikel zu CBD Liquids & der Leitfaden zu Cannabidiol Blüten.

Fazit

Ja, CBD Öle sind auch für unsere Tiere geeignet und können ihnen zu mehr Lebensqualität und einem gesteigerten Wohlbefinden helfen. Das wissen auch Tierärzte und setzen bei Beschwerden zunehmend auf das Cannabidiol. Dabei handelt es sich aber auch nicht um eine Wunderwaffe. Jedes Tier hat andere Bedürfnisse und wird auf CBD Öl anders reagieren. Man kommt hier wohl nicht daran vorbei, die Produkte selbst zu testen. 

Hast du schon einmal CBD Öl für dein Tier verwendet? Welche Erfahrungen hast du damit gemacht? Schreib sie uns doch gerne in die Kommentare! 

 

 

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